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Foundation Horsemanship -
California Vaquero
Unsere Leidenschaft – California Vaquero & Foundation Horsemanship
Unsere Leidenschaft liegt in der Philosophie der California Vaquero und im Foundation Horsemanship.
Für uns ist diese Arbeit keine Reitweise, sondern eine Lebenseinstellung – getragen von einer jahrhundertealten Tradition, die auf Vertrauen, Respekt, Geduld und hoher Reitkunst basiert.
Horsemanship bedeutet für uns:
den Menschen zu verändern, damit das Pferd sich verändern kann.
Leise. Klar. Ehrlich.
Unsere Wurzeln & Mentoren
Unsere prägenden Mentoren waren Natalia Estrada & Drew Mischianti von der Ranch Academy Italien – direkte Schüler und enge Freunde von Buck Brannaman sowie die einzigen Mentoren Europas der Tom-Dorrance- / Ray-Hunt-Legacy of Legends.
Durch sie durften wir die leise Stimme Buck Brannamans studieren – eine Kommunikation, die nicht fordert, sondern einlädt.
Der Blankhof ist jedoch ein Ort des Lernens und Lehrens zugleich.
Deshalb sind wir dankbar, in Guy Robertson unseren heutigen Mentor im Foundation Horsemanship gefunden zu haben.
Durch ihn vertiefen wir eine nochmals feinere, klarere Kommunikation – geprägt von der leisen Stimme von Martin Black, dessen Arbeit wiederum tief verwurzelt ist in den Lehren der Dorrance-Brüder.
Diese Philosophie weiter zu verfeinern und zu vertiefen, ist unser Weg.
Warum „Kalifornisches Horsemanship“?
Kalifornischer Vaquero und texanischer Cowboy – zwei Welten, zwei Philosophien.
Die meisten Texas Cowboys hatten wenig Interesse an vorbereitender Bodenarbeit mit jungen Pferden.
Sie stiegen auf und vollzogen das Training im Reiten.
Als guter Cowboy galt, wer sich auf dem Pferderücken halten konnte – egal wie stark das Pferd buckelte.
Die Vaqueros hingegen verbrachten viel Zeit mit der Ausbildung junger Pferde vom Boden aus.
Einen guten Californio erkannte – und erkennt – man daran,
dass er ein junges Pferd bis zum Stangengebiss ausbilden konnte,
ohne dass es jemals gebuckelt hat.
(Modern Vaquero)
Unsere Haltung
Wir glauben an Zeit statt Druck,
an Verständnis statt Dominanz,
an Feinheit statt Lautstärke.
Der Weg des Vaquero ist lang –
doch er formt tragfähige, stolze, innerlich ruhige Pferde
und klarere, bewusstere Menschen.




Unser Mentor
Guy Robertson
Guy Robertson – Natural Horsemanship aus dem Vereinigten Königreich
Aufmerksam wurden wir auf Guy Robertson beim Mustang Makeover 2020 mit seinem Mustang Taste of Merlin. Was uns sofort beeindruckte, war seine ruhige, ehrliche und solide Arbeit mit dem Pferd – ohne Show, ohne Schnickschnack. Während viele Teilnehmer versuchten, sich gegenseitig zu übertreffen, blieb Guy sich selbst und seiner Philosophie treu.
Bereits ein Jahr zuvor hatte mich beim Mustang Makeover die emotionale Geschichte um die Mustangstute Taste of Magic tief berührt. Diese Begegnungen veranlassten mich, mich intensiver mit Guys Arbeit auseinanderzusetzen und zu recherchieren. Schließlich schrieb ich ihn an mit der Anfrage, ob er zu uns auf den Blankhof kommen würde.
Die Freude über seine Zusage war groß – und im September 2022 fand die erste Clinic mit Guy bei uns statt.
Seitdem hat er einen festen Platz am Blankhof als auswärtiger Trainer und Horseman.
Werdegang & Erfahrung
Guy sitzt seit seinem fünften Lebensjahr im Sattel. Seine reiterliche Laufbahn begann mit seinem Pony Topic. In jungen Jahren war er im Spring- und Vielseitigkeitssport aktiv, bevor er 1996 seine Leidenschaft für Polocrosse entdeckte.
Im Polocrosse war Guy über viele Jahre hinweg sehr erfolgreich. Zwischen 2002 und 2011 vertrat er Großbritannien international, gewann unter anderem 2007 eine Silbermedaille, und war in den letzten drei Jahren seiner aktiven Zeit Mannschaftskapitän. Diese Zeit führte ihn in viele Länder, in denen er nicht nur spielte, sondern auch Pferde ausbildete und trainierte.
Im Jahr 2011 zog sich Guy aus dem Turniersport zurück und fand seinen Weg konsequent ins Natural Horsemanship.
Philosophie & Ausbildung
Guy versteht sich selbst als Schüler der Reitkunst. Er studierte die Lehren einiger der größten Horsemen unserer Zeit, darunter
Martin Black, Buck Brannaman, Bill & Tom Dorrance sowie Ray Hunt, die seine Arbeit nachhaltig geprägt haben.
Trotz dieser starken Einflüsse trägt Guy eine ganz eigene Handschrift. Über die Jahre hat er seine persönliche Philosophie entwickelt und weiter verfeinert – stets ruhig, reflektiert und sich selbst treu bleibend.
Seine Arbeit lässt sich als Classical Foundation Horsemanship beschreiben, aufgebaut auf einem soliden, durchdachten Groundwork. Er schafft eine tragfähige Basis, auf der unabhängig von Reitweise oder Disziplin realistisch und nachhaltig aufgebaut werden kann.
Unterricht & Arbeit
Guy holt jeden Schüler mit seinem Pferd genau dort ab, wo sie stehen.
Mit außergewöhnlicher Ruhe, Geduld und aufmerksamem Zuhören vermittelt er Sicherheit, Verständnis und Vertrauen – für Mensch und Pferd, unabhängig von Rasse, Alter oder Ausbildungsstand.
Am Blankhof unterrichtet Guy unter anderem folgende Themen, stets aufgebaut auf seiner Foundation-Horsemanship-Basis mit Einflüssen der klassischen Reitkunst:
Arbeit mit der Garrocha
Training an der Cutting Machine
Liberty-Arbeit
alles rund um das Ropen
Extreme Trail / Mountain Trail
Unser Fazit
Für uns ist Guy Robertson ein herausragender Trainer unserer Zeit – ein echter Horseman: ruhig, bescheiden und mit der besonderen Gabe, sich mit jedem Pferd auf ehrliche Weise zu verbinden.
👉 Weitere Informationen:
www.guyrobertsonhorsemanship.co.uk



